Ein Veganisù- Fantastico & der Launch der bloggerkitchen

Hachja… Für alle, die meinen Blog erst eben kennengelernt haben, sag ich’s mal gleich vorneweg: Das wunderstolze Frollein ist keine Veganerin. Nope! Nichtmal Vegetarierin. DoppelNope!

Ich habe mich allerdings mit der Frage: „Könnte ich vegan leben?“ durchaus beschäftigt. Und ich könnte. Aber ich will nicht. Natürlich bin ich gegen alles, was Tieren schadet – das möchte ich mal ganz klar hier sagen. Ich unterstütze auch nicht die tierquälende Industrie, nur damit ich sparen kann. Ich verachte die meisten Arten der Tiertransporte.

Ich weiss, dass man 16kg Getreide benötigt, um 1kg essbares Rindfleisch herzustellen und dass im Gegensatz hierzu, eine Milliarde Menschen auf der Welt Hunger leiden. Ja! Und ich kann den Grundgedanken der veganen Ernährung nachvollziehen. Es macht absolut Sinn.

Aber ich trinke eben saugerne mal ein Glas frische, kalte Milch. Das schmeckt fantastisch! Genauso wie ein saftiges Steak oder Buletten. Ich liebe guten Käse und ich backe meist mit Butter. Und…und…und…

Dennoch weiss ich, wie verdammt gesund die vegane Ernährung ist und deshalb gibt es heute, hier und jetzt mein Rezept für ein Veganisù– Fantastico!

wunderstolzes Veganisu

Das benötigst Du:

  • 250 g Tofu (am bes­ten Sei­den­tofu oder sehr fei­nen Tofu)
  • Sojaline Schlagcrème
  • 250 ml Sojaline Schlagrahm aus der Migros (oder in D-Land Sojadream z.B. von Pro­va­mel o. Alprosoja)
  • 250 g Mar­ga­rine (zer­las­sen)
  • 1 Pckg. Zwie­back (ohne Ei u. Milch — z.B. von Alnatura)
  • 2 Espressi (kalt)
  • 45 EL Amaretto
  • 12 EL Orangesaft
  • 100 g Zucker (je nach Belie­ben, ob süßer oder her­ber, mehr oder weni­ger Zucker verwenden)
  • 23 EL Kakao­pul­ver zum Bestäuben

Und so wird’s gemacht:

Zuerst die Mar­ga­rine in einem klei­nen Topf zer­las­sen. Espresso frisch auf­brü­hen und kaltstellen.

Den Tofu, Sojaline, die zer­las­sene Mar­ga­rine, Zucker und den Oran­gen­saft mit dem Pürier­stab zu einer glat­ten Masse verarbeiten.

Den abge­kühl­ten Espresso und die 45 EL Ama­retto mischen.

Den Zwie­back kurz in die Espresso-Amaretto-Mischung tau­chen und den Boden der Auf­lauf­form mit dem Zwie­back aus­le­gen. Oder den Boden auslegen und den Zwieback anschliessend mit dem Espresso-Amaretto beträufeln. Wie es besser klappt.

Die Hälfte der Creme­ über den Zwieback geben und die 2.Lage Zwie­back mit Espresso-Amaretto trän­ken ( kom­plett auf­brau­chen) und auf die Creme schichten.

Die zweite Hälfte der Creme drübergeben.

Und nun das Wichtigste, meine Lieben: Min­des­tens über Nacht in den Kühl­schrank stel­len, sonst wird das Veganisù zu flüs­sig und nicht rich­tig durch­ge­zo­gen! Mir hat’s am Besten getaugt, das Ganze 24 Stunden durchziehen zu lassen. Jaaaaaaaaaaaa, ich weiss… ist schwer – aber: es lohnt sich definitiv! Also schön Fingerchen still halten.

Bevor Ihr es serviert, kommt noch gesiebter Kakao drüber. Mhhhhhhhhhhhhh…. Fantastico!!!

Veganisu

Man kann dieses traumhafte Veganisù auch wunderbar ein­frie­ren und bei drin­gen­dem Veganisù– Bedarf wie­der auf­tauen. Ist bei uns aber noch nicht vorgekommen, dass was übrig blieb. Im Gegenteil.

Ach ja!

bloggerkitchen.com

Endlich kann ich das Geheimnis lüften! Finally! Mein Herzensprojekt – mein BABY – wird im Sommer ’14 gelauncht! Und ich bin sowas von aufgeregt! Mit Herzklopfen und roten Bäckchen, (wie einst Schneewittchen), geht es diesen Sommer los und ich bin sowas von gespannt(!!!), was wir ALLE daraus machen.

Richtig gelesen- was WIR. BLOGGER. daraus machen!

Wir haben bloggerkitchen für Blogger in’s Leben gerufen. Es wird durch Euch lebendig – meine herzallerliebsten und wunderbarsten Bloggerkollegen.

Die Geschichte zur Entstehung dieses Netzwerkes ist schnell erklärt. Seit ich blogge, spreche ich darüber. Ihr wisst, ich komme aus dem Medienbereich und da gehört es zum guten Ton, darüber zu sprechen, was man so macht. Also fragten sich die Nicht-blogger, was es denn ausser meinen Blog- Sparten sonst noch so im Netz gibt- und gingen auf die Suche. Schnell aber, waren sie entnervt und kamen jammernd zu mir :

“ Es ist mühsam- ich finde zwar Millionen Blogs, aber ich habe keine Lust jeden Einzelnen anzuklicken, um zu wissen, ob er lesenswert ist. Gibt es keine Plattform, die mir visuell zeigt, welcher Blog mich interessieren könnte?“

Ich recherchierte und fand Nischen- Netzwerke, wie etwa Travel- Communities oder Foodporn- Gallerien. Aber eins, welches alle Blogger vereint, vernetzt und nur mit Fotos arbeitet? Auch noch deutschsprachig? Fehlanzeige!

Und in genau dieser Minute war bloggerkitchen geboren.

bloggerkitchen veröffentlicht ansprechende und qualitativ hochwertige Fotografien von Blogger aus der ganzen Welt. Unsere Editoren sichten die Bilder und wählen die ansprechendsten aus, um sie auf bloggerkitchen zu präsentieren. Mit Deinem Bild verlinkst Du Deinen Blog and that’s it!

bloggerkitchen ist in seiner Form einzigartig! Es ist erfrischend unkompliziert. Es ist deutschsprachig und trotzdem international und erlaubt der Welt die visuelle Suche nach allem, was das Herz begehrt! Food-, Fashion-, Lifestyle-  und DIY- Blogs oder Einrichtungs-, Garten-, Reise-, und Fotografie-Blogs, und…und…und..! Hach, Ihr spürt meine Euphorie – es ist einfach alles bei uns vertreten. Und das Beste: Es ist für uns alle kostenlos!

Ihr könnt Euch mit Eurer E- Mail auf bloggerkitchen eintragen, um alle Updates zu bekommen. Auch das genaue Launchdatum wird dort bekannt gegeben.

Zudem freuen wir uns, wenn Ihr uns auf Twitter (da hat uns gestern das Blogcamp schon ganz viel befragt): @bloggerkitchen oder Facebook folgt: (pssst… alles noch ganz frisch)

Wir freuen uns wie Bolle auf Euch! Auf Eure Bilder. Und auf Eure Blogs! Es wird fantastico!

Lot’s of pics,

Euer Frl. Wunderstolz

 

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Snicker Muffins – Du bist nicht DU, wenn Du hungrig bist!

Als die Agentur Clemenger BBDO den Snickers Werbeslogan in’s Leben rief, hab ich laut“ Is so!“ auf dem Sofa gerufen und gelacht. Ich weiss ja nicht, wie es anderen Menschen mit Hunger so geht – aber ICKE werd da richtig gnatzig und nervös, wenn ich Hunger habe. Das fängt erst mit Appetit an, der mir leise zuflüstert: “ Och…so was Kleines Suesses ginge jetzt schon wieder, wa?“ Das kleine Hüngerchen kann dann ziemlich schnell zum ordentlichen Hunger ranwachsen, insbesondere dann, wenn ich Essen will – aber nix essen kann. Kann ja aus verschiedensten Gründen mal passieren. Man ist z.Bsp. unterwegs oder in nem Meeting. Ja und dann werd ich ziemlich schnell launisch, bis gar aggressiv. Wobei „aggressiv sein„, ist dann bei mir die Endstufe. Zu diesem Zeitpunkt, habe ich die Unterzuckerung schon körperlich gespürt, ausgeblendet und ärgere mich nur noch. Über alles. Und jeden. Und das binde ich auch dann jedem in meiner Nähe auf die Nase. Und genauso schnell, wie die schlechte Laune kam, ist sie dann auch wieder weg – wenn ich endlich was gegessen habe. Man sieht: Sooooo unrealistisch ist die Werbung an sich gar nicht.

Heute mach ich deshalb Werbung für meine allersuessesten Snicker Muffins! Wenn Bevor Dich der Hunger packt.

Snickers Muffin

Wenn akute Hungersaggression herrscht, darfst Du ohne schlechten Gewissens auch gerne 2 essen. Oder 3. Hauptsache du lächelst wieder. Und eins versprech ich Dir: Diese bombastisch erdnussig-schokoladigen Traumküchlein, zaubern Dir sofort die Mundwinkel wieder dort hin, wo sie hingehören – nach oben.

Iss wenn Du hungrig bistUnd hier kommt das Gute-Laune-Rettungsrezept für Snicker-Muffins

Du brauchst für 12 Stück:

  • 200g dunkle Schokolade
  • 100g Butter
  • 250g Mehl
  • 3 Tl Backpulver
  • 100g Zucker
  • 1 Pkt. Vanillezucker
  • 1/4 Tl Natron
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 130 ml Milch
  • 3 Snickers (normale Groesse)

Und so wird’s gemacht:

Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze oder 160° C Umluft vorheizen. Im Wasserbad die Schokolade und die Butter langsam zusammen schmelzen. In der Zwischenzeit Mehl, Backpulver, Salz und das Natron vermischen und in eine Schüssel sieben. Zucker und Vanillezucker dazugeben. Zuletzt die Eier, Milch und die Schokoladen-Buttermischung hinzufügen und kurz zu einem glatten Teig rühren. Jetzt müsst hr nur noch die Snickers kleinhacken und unter den Teig heben. Fertig. Ab damit in die Förmchen (vorgefettet oder mit Papierförmchen ausgelegt) und ab in den Ofen.

Nach ca. 25 Minuten die Stäbchenprobe machen. (Normalerweise sind sie nach der Zeit gut.) Und fertig sind die Retter in der Not.

Iss, wenn du hungrig bist

Und Du so? Was hilft DIR, wenn der kleine grosse Hunger kommt?

Einen schönen Tanz in den Mai wünsch ich euch und wie immer

Lot’s of taste!

Euer Frl. Wunderstolz

 

Für zwischendurch: Mitternachts-Cookies à la DAYlicious und Mandel-Honig-Gugl

Heute ist Karfreitag. Heute arbeitet man nicht. Man ist faul. Lümmelt auf der Couch und schaut Filme. Einen nach dem Anderen. Es gibt kein Fleisch auf dem Teller. Allenfalls Fisch. Nichtmal den gibt’s heute bei mir. Das liegt aber hauptsächlich an meiner Ernährungsumstellung, die ich grade durchziehe und nur ein ganz bisschen an meiner Faulheit, heute. Ich mag heute nicht braten oder dünsten. Ich schnippel einen schnellen Salat mittags und fertig.

Und für meine Lieben, gibt’s was für zwischendurch. Auch was Schnelles. Zackidizack-im-Ofen-Leckerchen. Und hierfür erkoren habe ich meine Mandel-Honig-Gugl und Mitternachts-Cookies à la DAYlicious. DAYlicious? Jaaaaa, das wundervolle Foodblogger-Rezepte-Buch, in dem diese Schokocookies von der weltbesten Dani vom Blog Klitzklein vorgestellt werden.

Minigugl

Die Gugl sind herrlich saftig und nussig-süss. Und die Cookies halten mit zartbitterem Schokogeschmack dagegen. Die perfekte Mischung also, für zwischendurch. Oder für nach dem Lunch. Oder für nach dem Dinner. Oder…oder..oder! Die gehen IMMER!

Rezept Mandel-Honig-Gugl (24 Stk.)

  • 70g Butter (zimmerwarm)
  • 70g Zucker
  • 1 Ei
  • 35g Vanillepuddingpulver
  • 40g Mehl
  • 1/2 TL Zimt
  • 30g gehackte Mandeln
  • 2 TL Honig

So geht’s:

Die Gugl-Form ( ich habe diese von Staedter) fetten und den Ofen auf 200°C Ober/Unterhitze vorheizen.

Butter und Zucker miteinander schaumig rühren, das Ei dazugeben und ebenfalls verrühren. Vanillepuddingpulver, Mehl und Zimt unterrühren. Mandeln in einer Pfanne trocken rösten, zusammen mit dem Honig zum Teig geben und gut vermischen. Nun die Masse mit einem Teelöffel in die Form geben und im unteren Drittel des Ofens, ca. 12 Minuten backen.

Abkühlen lassen und aus der Form herauslösen.

Während sich die Mandel-Honig-Gugl im Ofen entfalten, kann man prima die Mitternachts-Cookies auf dem Backblech vorbereiten. Den Teig habe ich eine Stunde vorher schon zubereitet und zwar so:

Rezept Mitternachts-Cookies à la DAYlicious

  • 70g Butter
  • 140g brauner Zucker
  • 150g Zartbitterkuvertüre
  • 170g Mehl
  • 30g Backkakao ( btw: Lieber Verlag – an dieser Stelle befindet sich im Buch ein Druckfehler)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 1/4 TL gemahlener Zimt
  • 1 Ei

Und so wird’s gemacht:

Butter, Zucker und Kuvertüre in einem grossen Topf bei niedriger Temperatur schmelzen. Ich habe den Zucker (entgegen der Empfehlung im Buch) komplett auflösen lassen, damit die Kekse chewy werden. Abkühlen lassen, bis die Masse lauwarm ist. Vermischt Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Zimt und das Salz mit einem Löffel. Das Ei schlagt ihr mit dem Schneebesen kurz unter die Schokomasse und gebt sie dann nach und nach unter rühren mit dem Knetaufsatz eures Handmixers zum Mehlgemisch. Nun nur noch den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und eine entspannte Stunde im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze heizen. Zwei Backbleche mit Backpapier ausstatten und aus dem Teig ca. 20 Kugeln formen und auf die Bleche verteilen. Die Kugeln sollten in etwa einen Durchmesser von 2cm haben. Bei mir liess sich der Teig bestens verarbeiten. Aber falls er euch zu fest ist – einfach in der Hand etwas erwärmen.

Die Cookies ca. 15 Minuten backen. Nach 12 Minuten habe ich, (wie im Buch empfohlen) die Cookies sanft mit einem Tortenheber etwas platt gedrückt. Kekse aus dem Ofen holen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Warm schmecken sie aber auch mega.

Minigugl

So. Und nun ab auf die Couch. Was spuckt EUER Ofen heute Leckeres aus?

Lot’s of taste,

Euer feiertagfaules Frl. Wunderstolz

Chewy Chocolate Chip Cookies – 8 heisse Tipps, wie sie perfekt gelingen

Da ich immer wieder gefragt werde,  was das Geheimnis meiner Chocolate Chip Cookies ist, gibt es als Antwort nun diesen Blogeintrag. Und ich muss mich imaginär, immer wieder bei Miss Ruth Wakefield bedanken. Ohne sie gäbe es diese herrlich, chewy Köstlichkeiten nämlich überhaupt nicht.

Und da sind wir auch schon beim Thema: chewy! Innen müssen Chocolate Chip Cookies chewy sein und nur aussen, ganz leicht knusprig. Doch wie bekommt man sie so hin, dass sie diesen Suchtfaktor haben?

American Chocolate Chip Cookies

Mit diesen 8 Tips, stehen alle für Eure Cookies bei Euch Schlange:

  1.  Keine Angst vor braunem Zucker haben, bitte! In den Teig kommt einzig und allein brauner Zucker. Kein weisser Zucker. Auch nicht halb und halb und schon gar nicht die Zuckermenge reduzieren. Wenn Ihr Kalorien sparen wollt, macht lieber Haferflockenkekse oder Müsliriegel. Warum? Easy as that: Brauner Zucker sorgt für chewy Kekse mit leicht teigigem Touch. Weisser Zucker dagegen macht Kekse knusprig – hier fehl am Platze.
  2. Zimmerwarme Butter ist notwendig – zerlassene Butter ist das Optimum.
  3. Im Rezept findet Ihr Natron und Backpulver. Verzichtet nicht auf das Natron! Es neutralisiert nicht nur die Säure im Backpulver, sondern dient ebenfalls als Backtriebmittel. Kein Natron im Haus – keine Chocolate Chip Cookies.
  4. Solange Butter und Zucker verrühren, bis alle Zuckerkristalle aufgelöst sind und eine sehr cremige Masse entstanden ist. Unaufgelöste Zuckerkristalle im Teig, sorgen für vermehrten Crunch. Und wir wollen sie ja chewy haben.
  5. Ist der Teig zusammengerührt wird er gekühlt. Haltet Euch daran, sonst zerfliesst der Teig im heissen Ofen zu stark und die Cookies kommen zu dünn und hart auf den Tisch. Minimum eine Stunde durchkühlen – der Teig lässt sich aber auch problemlos vorbereiten und wartet, bis zu 2 Tage, geduldig im Kühlschrank auf seine Verarbeitung.
  6. Nicht zu lange backen. Mit nicht zu lange meine ich: sie müssen noch hell bleiben und maximal am Rand aussen leicht gebräunt sein. Hier backt man definitiv nach Augenmass. Richtwert: 9 Minuten Backzeit –  aufwärts.
  7. Auf dem Backblech abkühlen lassen –  sie brechen sonst.
  8. Aufbewahren könnt Ihr Eure Cookies in einer luftdichten Plastikdose. (Falls es überhaupt welche zum bunkern gibt…)

American Chocolate Chip Cookies

Chewy Chocolate Chip Cookies (ca. 30 pieces)

  • 250g Butter (zerlassen)
  • 250g brauner Zucker
  • Prise Salz
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • 360g Mehl
  • 300g dunkle Schoggi (gehackt)

Ofen auf 190°C Ober/Unterhitze vorheizen. Zerlassene Butter, Vanillezucker, brauner Zucker und die Prise Salz mit dem Rührbesen sehr schaumig rühren. Die 2 Eier unterrühren. Mehl, Backpulver und das Natron mischen und kurz unterrühren. Der entstandene Teig sollte glatt sein. Gehackte Schoggi kurz unterheben, dabei 1/4 der Schoggi zur Seite stellen. Teig minimum 1 Stunde kühlen.

Teig mit Hilfe von einem Teelöffel auf das, mit Backpapier ausgelegte, Backblech setzen. Formt runde Cookies. Sie sollten ca. 3 cm Durchmesser haben und genügend Abstand voneinander halten. Streut die restliche Schoggi drüber und ab dafür in den Ofen. Nach etwa 9 bis 14 Minuten (je nach Groesse und Ofen), sind sie fertig. Die Ränder sollten leicht angebräunt sein – der Rest sieht hell und teigig aus.

Lot’s of Taste,

Frl. Wunderstolz

Himbeer Crumble Tarte – so geht lecker!

Mein Geburtstagskuchen ist eine Ode an die Himbeere- ein Gedicht aus der Lecker Bakery Spring 2014. Ich hab mir bewusst die Himbeere als Früchtchen des Tages ausgesucht, weil sie nicht nur unglaublich vielseitig einsetzbar ist, sondern auch zwei Dinge mit moi gemeinsam hat: Ich wurde im April geboren – Himbeeren pflanzt man ab April. Und wir lieben zwar die Sonne, sind aber auch sehr klimaresistent und robust.

Wusstet Ihr? Eine Himbeere besteht zu 60-90% aus Saft, 4-6% aus Zucker und aus 1-2% Apfelsäure. Saftigste Himbeeren wachsen wild in Wäldern.

Himbeeren

Himbeeren sind einfach toll! Fast eine Schmach, dass man den Anti-Oscar nach ihr benannt hat (Golden Raspberry Award). Dabei hat die Himbeere nur weitläufig etwas mit ihm zu tun. Der Ausdruck „to blow a raspberry“, entstand aus dem Flattern der Lippen auf herausgestreckter Zunge, was widerum eine Verhöhnung darstellt.

Diese wundervolle Himbeer Crumble Tarte vereint alles, was der verwöhnte Gaumen sich wünschen kann. Leicht säuerliche und saftige Früchte, ummantelt von einem leicht nussigen Streuselteig mit Zitrusnote (die hab ich aber selbst vergeben).

Himbeer-Crumble-Tarte

Ich muss nicht erwähnen, dass es zum Niederknien geschmeckt hat, oder? Tja… Die einfachsten Rezepte, sind meist auch die Besten!

Himbeer-Crumble-Tarte à la Lecker Bakery Spring 2014

Zutaten für eine 24er-Tarteform

  • etwas  + 200g Butter
  • 300g Mehl
  • 120g Zucker
  • 1 Pkt. Vanillezucker
  • eine Prise Salz
  • in’s Rezept von mir zugefügt: Abrieb einer halben Zitrone (Bio)
  • 100g gemahlene Haselnüsse (oder andere nach Gusto)
  • 300g Tiefkühlhimbeeren
  • Puderzucker für das Finish zum Bestäuben

Himbeer-Crumble-Tarte

Und so wird’s gemacht:

Ofen auf 180° Ober/Unterhitze vorheizen. Fettet Eure Tarteform mit Hebeboden leicht ein. Die Butter schmelzen. Mehl, Zucker, Zitronenabrieb, Vanillezucker und die Prise Salz vermischen und die noch heisse Butter mit dem Knethaken Eures Rührgeräts zu groben Streuseln unterkneten. Etwa 3/4 Streuselteig in die Form geben und mit den Händen zu einem Boden andrücken, dabei einen Rand formen.

3 EL von den gemahlenen Nüssen auf dem Streuselboden verteilen (so weichen die Früchte später nicht den Boden durch). Nun verteilt die gefrorenen Himbeeren darauf und nehmt die restlichen Nüsse, um sie unter den verbliebenen Streuselteig zu mischen. Auf den Boden in Klecksen verteilen und ab damit in den Ofen. Wenn Streusel und Rand goldbraun sind, ist die Tarte fertig. Bei mir war das nach ca. 30 Minuten.

Aus dem Ofen nehmen und ca. 45 Minuten auskühlen lassen. Vorsichtig aus der Form heben und komplett auskühlen lassen. Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben und geniiiieeessseen.

Himbeer-Crumble-Tarte

Schnell nachbacken – es lohnt sich, meine Lieben. Und die Zutaten habt Ihr bestimmt im Hause.

Was ist Euer liebster Geburtstagskuchen ever?

Lot’s of taste,

Euer Frl. Wunderstolz

Cookie Dough NY Cheesecake Cookie Bars

New York. Weltstadt. Stadt, mit den meisten Einwohnern und den höchsten Lebenshaltungskosten der Vereinigten Staaten. Grösste Börse der Welt. Stadt der Galerien und Museen. Stadt, die niemals schläft. Und Stadt des NY Cheesecakes.

Der Unterschied eines NY Cheesecakes zu unserem deutschen Käsekuchen, ist schlichtweg die Füllung. Sie besteht nicht, wie in unseren Gefilden aus Quark, sondern aus cream cheese (Rahmfrischkäse). Und genau diesen Käse hat angeblich 1872, ein gewisser William Lawrence erfunden, als er in Chester (US-Bundesstaat New York) eigentlich den beliebten französischen Käse Neufchâtel nachzaubern wollte und aus Versehen etwas mehr Sahne zugab, als im Rezept angegeben. Einige Jahre später, kam genau dieser Frischkäse mit dem Namen „Philadelphia“ auf den Markt. Glaubt man den Überlieferungen, so erfand der gebürtige Berliner Leo „Lindy“ Lindemann, der seit 1921 am Broadway jüdische Spezialitäten verkaufte, Ende der 20er Jahre, den beliebten NY Cheesecake. Er hatte angeblich die Idee, „Philadelphia“ anstatt cottage cheese (Hüttenkäse) für den beliebten Käsekuchen zu verwenden.

Mir ist es ganz egal, wer den NY Cheesecake wie und wo erfunden hat- i’m just freakin‘ loving it!

Heute habe ich für Euch Schleckermäulchen eine NY Cheesecake Variante der unfassbar beliebten Cookie Bars gezaubert – Cake Crust & Topping aus Schokoladenkeksteig.

Cookie Dough NY Cheesecake Cookie Bars

Läuft Euch bei diesem Anblick auch das Wasser im Mund zusammen? Ja?

Cookie Dough NY Cheesecake Cookie BarsCookie Dough NY Cheesecake Cookie Bars

Dann wird’s Zeit für das Rezept!

Für den Keksboden (rechteckige Backform ca. 30×30):

  • 18-20 Schoko-Haferkekse
  • 8 EL Butter

Für den Cookie Dough:

  • 7 EL Butter
  • 120g brauner Zucker
  • 6 EL weisser Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Pkt. Bourbon-Vanillezucker
  • 170g Mehl
  • 100g gehackte, dunkle Schokolade (mind. 80% Kakaoanteil)

und für die Cheesecake-Füllung:

  • 500g Doppelrahmfrischkäse (ich habe Philadelphia genommen)
  • 60g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 Pkt. Bourbon-Vanillezucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • Abrieb einer halben Zitrone (Bio)

und so wird’s gemacht:

Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen und die Backform ausfetten.

Für den Keksboden schmelzt die Butter und zerkleinert währenddessen in einem Gefrierbeutel die Kekse. Vermischt die Keksbrösel und die geschmolzene Butter und drückt die Masse auf den Boden Eurer Form. Nachdem Ihr ihn im Ofen 5 Minuten vorgebackt habt, lasst ihn auskühlen.

Mit dem Schneebesen des Handrührgeräts rührt nun die Butter mit dem braunen und dem weissen Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz cremig. Mehl und die gehackte, dunkle Schokolade unterrühren, bis ein krümeliger Teig entstanden ist. Kurz naschen. Lecker! Beiseite stellen.

Nun nur noch den Frischkäse in einer separaten Schüssel mit dem Zucker, den Eiern und dem Vanillezucker verrühren, bis es für Euch cremig genug ist.

Und nun geht’s los: Verteilt die Hälfte des Cookie Dough auf dem vorgebackenen Boden. Anschliessend verteilt Ihr die Philadelphia Masse darüber und streicht sie etwas glatt. Zu guter Letzt nur noch den restlichen Cookie Dough, wie Streusel über die Frischkäsemasse verteilen und ab damit in den Ofen. Nach ca. 30 Minuten sind diese Bars mit Suchtfaktor fertig.

Cookie Dough NY Cheesecake Cookie Bars

Ich habe sie komplett auskühlen lassen und dann erst in 12 Bars geschnitten. Gekühlt, schmecken sie mir am Besten. Aber probiert selbst!

Habt Ihr schonmal so etwas Himmlisches gegessen?

Allerliebste Sonntagsgruesse und lot’s of taste vom

Frl. Wunderstolz

 

Wenn Aepfel heiss mit Quark verschmilzen….

dann ist das so ziemlich die beste Verbindung, die ein saftiger Apfel eingehen kann. Meinst Du nicht?

Klar, pur oder eingekocht ist der Apfel auch wunderbar. Hier im Hause Wunderstolz, verlangt man aber regelmässig eine heisse Lovestory zwischen Quark, Aepfeln und Streuseln. Und so kam es, dass ich am Sonntag dieses fantastische Rendez-vouz einleitete.

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Du möchtest auch ein“ mmmmmhhhhhhhh“ raunen? Hier kommt mein Rezept dazu!

Für den Boden und die Streusel:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter (geschmolzen)

Für die Apfel-Quark-Liaison:

  • 150 g Butter (handwarm)
  • 4 grosse Äpfel (ich habe Boskoop genommen)
  • nochmal 125 g Zucker
  • und noch 1 Pck. Vanillezucker
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone und 1 EL ihres Saftes
  • 2 Eier
  • 500g Quark (ob Mager- oder Doppelrahmstufe, spielt keine Rolle)
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver

Los geht’s:

Mische das Mehl,  bis auf 2 EL, mit dem Zucker, Salz und dem Vanillezucker.

In einem Topf langsam die Butter schmelzen und darüber gießen. Zutaten mir dem Knethaken zu Streuseln verarbeiten.

Restliches Mehl über die Streusel streuen und alles in der Schüssel durchschütteln. Eine Springform fetten und 2/3 der Streuselmasse als Boden fest andrücken. Den Rest der Streusel, stelle einen Moment beiseite. Heize den Ofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze vor.

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Nun kommen wir zur Füllung.

Butter schaumig rühren, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale- und saft unterrühren.

Eier zufügen und die Masse cremig rühren. Quark (vorher in einem Tuch ausdrücken, damit er kein Wasser mehr hat) und Puddingpulver unterrühren. Quarkmasse beiseite stellen und ca. 4 grosse Äpfel schälen und rasch unter die Quarkmasse heben.

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Nun noch die Apfel-Quarkmasse auf dem Teig verteilen und die restlichen Streusel auf der Füllung rieseln lassen.

Bei mir wird nur die Hälfte bestreut, weil mein Herr Wunderstolz die Streusel „nicht braucht“. (O-Ton). Ich halte das für Streuselmobbing…. Nunja.
Bei 200 Grad ca. 45-50 Minuten backen.

Et voilà!

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Lass es Dir noch warm schmecken- gerne mit Schlagrahm oder einer Kugel Vanilleglacé.

Happy Tuesday and lots of taste!

Euer Frl. Wunderstolz