Ein Veganisù- Fantastico & der Launch der bloggerkitchen

Hachja… Für alle, die meinen Blog erst eben kennengelernt haben, sag ich’s mal gleich vorneweg: Das wunderstolze Frollein ist keine Veganerin. Nope! Nichtmal Vegetarierin. DoppelNope!

Ich habe mich allerdings mit der Frage: „Könnte ich vegan leben?“ durchaus beschäftigt. Und ich könnte. Aber ich will nicht. Natürlich bin ich gegen alles, was Tieren schadet – das möchte ich mal ganz klar hier sagen. Ich unterstütze auch nicht die tierquälende Industrie, nur damit ich sparen kann. Ich verachte die meisten Arten der Tiertransporte.

Ich weiss, dass man 16kg Getreide benötigt, um 1kg essbares Rindfleisch herzustellen und dass im Gegensatz hierzu, eine Milliarde Menschen auf der Welt Hunger leiden. Ja! Und ich kann den Grundgedanken der veganen Ernährung nachvollziehen. Es macht absolut Sinn.

Aber ich trinke eben saugerne mal ein Glas frische, kalte Milch. Das schmeckt fantastisch! Genauso wie ein saftiges Steak oder Buletten. Ich liebe guten Käse und ich backe meist mit Butter. Und…und…und…

Dennoch weiss ich, wie verdammt gesund die vegane Ernährung ist und deshalb gibt es heute, hier und jetzt mein Rezept für ein Veganisù– Fantastico!

wunderstolzes Veganisu

Das benötigst Du:

  • 250 g Tofu (am bes­ten Sei­den­tofu oder sehr fei­nen Tofu)
  • Sojaline Schlagcrème
  • 250 ml Sojaline Schlagrahm aus der Migros (oder in D-Land Sojadream z.B. von Pro­va­mel o. Alprosoja)
  • 250 g Mar­ga­rine (zer­las­sen)
  • 1 Pckg. Zwie­back (ohne Ei u. Milch — z.B. von Alnatura)
  • 2 Espressi (kalt)
  • 45 EL Amaretto
  • 12 EL Orangesaft
  • 100 g Zucker (je nach Belie­ben, ob süßer oder her­ber, mehr oder weni­ger Zucker verwenden)
  • 23 EL Kakao­pul­ver zum Bestäuben

Und so wird’s gemacht:

Zuerst die Mar­ga­rine in einem klei­nen Topf zer­las­sen. Espresso frisch auf­brü­hen und kaltstellen.

Den Tofu, Sojaline, die zer­las­sene Mar­ga­rine, Zucker und den Oran­gen­saft mit dem Pürier­stab zu einer glat­ten Masse verarbeiten.

Den abge­kühl­ten Espresso und die 45 EL Ama­retto mischen.

Den Zwie­back kurz in die Espresso-Amaretto-Mischung tau­chen und den Boden der Auf­lauf­form mit dem Zwie­back aus­le­gen. Oder den Boden auslegen und den Zwieback anschliessend mit dem Espresso-Amaretto beträufeln. Wie es besser klappt.

Die Hälfte der Creme­ über den Zwieback geben und die 2.Lage Zwie­back mit Espresso-Amaretto trän­ken ( kom­plett auf­brau­chen) und auf die Creme schichten.

Die zweite Hälfte der Creme drübergeben.

Und nun das Wichtigste, meine Lieben: Min­des­tens über Nacht in den Kühl­schrank stel­len, sonst wird das Veganisù zu flüs­sig und nicht rich­tig durch­ge­zo­gen! Mir hat’s am Besten getaugt, das Ganze 24 Stunden durchziehen zu lassen. Jaaaaaaaaaaaa, ich weiss… ist schwer – aber: es lohnt sich definitiv! Also schön Fingerchen still halten.

Bevor Ihr es serviert, kommt noch gesiebter Kakao drüber. Mhhhhhhhhhhhhh…. Fantastico!!!

Veganisu

Man kann dieses traumhafte Veganisù auch wunderbar ein­frie­ren und bei drin­gen­dem Veganisù– Bedarf wie­der auf­tauen. Ist bei uns aber noch nicht vorgekommen, dass was übrig blieb. Im Gegenteil.

Ach ja!

bloggerkitchen.com

Endlich kann ich das Geheimnis lüften! Finally! Mein Herzensprojekt – mein BABY – wird im Sommer ’14 gelauncht! Und ich bin sowas von aufgeregt! Mit Herzklopfen und roten Bäckchen, (wie einst Schneewittchen), geht es diesen Sommer los und ich bin sowas von gespannt(!!!), was wir ALLE daraus machen.

Richtig gelesen- was WIR. BLOGGER. daraus machen!

Wir haben bloggerkitchen für Blogger in’s Leben gerufen. Es wird durch Euch lebendig – meine herzallerliebsten und wunderbarsten Bloggerkollegen.

Die Geschichte zur Entstehung dieses Netzwerkes ist schnell erklärt. Seit ich blogge, spreche ich darüber. Ihr wisst, ich komme aus dem Medienbereich und da gehört es zum guten Ton, darüber zu sprechen, was man so macht. Also fragten sich die Nicht-blogger, was es denn ausser meinen Blog- Sparten sonst noch so im Netz gibt- und gingen auf die Suche. Schnell aber, waren sie entnervt und kamen jammernd zu mir :

“ Es ist mühsam- ich finde zwar Millionen Blogs, aber ich habe keine Lust jeden Einzelnen anzuklicken, um zu wissen, ob er lesenswert ist. Gibt es keine Plattform, die mir visuell zeigt, welcher Blog mich interessieren könnte?“

Ich recherchierte und fand Nischen- Netzwerke, wie etwa Travel- Communities oder Foodporn- Gallerien. Aber eins, welches alle Blogger vereint, vernetzt und nur mit Fotos arbeitet? Auch noch deutschsprachig? Fehlanzeige!

Und in genau dieser Minute war bloggerkitchen geboren.

bloggerkitchen veröffentlicht ansprechende und qualitativ hochwertige Fotografien von Blogger aus der ganzen Welt. Unsere Editoren sichten die Bilder und wählen die ansprechendsten aus, um sie auf bloggerkitchen zu präsentieren. Mit Deinem Bild verlinkst Du Deinen Blog and that’s it!

bloggerkitchen ist in seiner Form einzigartig! Es ist erfrischend unkompliziert. Es ist deutschsprachig und trotzdem international und erlaubt der Welt die visuelle Suche nach allem, was das Herz begehrt! Food-, Fashion-, Lifestyle-  und DIY- Blogs oder Einrichtungs-, Garten-, Reise-, und Fotografie-Blogs, und…und…und..! Hach, Ihr spürt meine Euphorie – es ist einfach alles bei uns vertreten. Und das Beste: Es ist für uns alle kostenlos!

Ihr könnt Euch mit Eurer E- Mail auf bloggerkitchen eintragen, um alle Updates zu bekommen. Auch das genaue Launchdatum wird dort bekannt gegeben.

Zudem freuen wir uns, wenn Ihr uns auf Twitter (da hat uns gestern das Blogcamp schon ganz viel befragt): @bloggerkitchen oder Facebook folgt: (pssst… alles noch ganz frisch)

Wir freuen uns wie Bolle auf Euch! Auf Eure Bilder. Und auf Eure Blogs! Es wird fantastico!

Lot’s of pics,

Euer Frl. Wunderstolz

 

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Ich löffel mein Dessert mit Biskuits – Selbstgemachte Löffelbiskuits unter Erdbeer-Holunderblütenquark mit Schlagrahm

Eedbeeren

 

Wenn mich der Frühling mit 20°C umarmt, dann lauf ich meist los und hol Erdbeeren. Klingt komisch- ist aber so. Das hat sehr viel mit meiner Kindheit zu tun. Meine Mutter läutete auch jedes Jahr mit Erdbeeren den Frühling ein. Oft fuhren wir auf ein Gutshof mit einem riesigen Erdbeerfeld und pflückten Erdbeeren. Damals zahlte man wirklich fast nix für ein Kilo selbstgepflückte Erdbeeren und das Pfund, dass man sich beim Pflücken in den Mund gesteckt hat, gab’s gratis obendrauf. 🙂

Heute, wo ich selbst Mutter bin, habe ich selten die Zeit und Möglichkeit mit meinem Sohn Erdbeeren pflücken zu gehen. Nichts desto trotz, ist Wunderstolz jun. aber genauso verrückt nach den roten Schätzen, wie seine Frau Mama. Ja, wir sind eine Erdbeerfamilie.

1Kg habe ich heute erbeutet und bei der Verarbeitung selbiger, konnte man aus meiner Küche ein ständiges „mmmmhhhhhhh“ vernehmen. Herrlich saftig und suess. Erbeerquark im Glas sollte es werden, auf Biskuit. Mit Schlagrahm. Jawoll!
So war ich die nächsten 1.5 Stunden beschäftigt und konnte die Vorfreude auf dieses himmlische Dessert geniessen.

Erdbeerquark mit Holunderblütensirup und Schlagrahm auf selbstgemachten Löffelbiskuits

Die Löffelbiskuits (ca. 15 Stück)

  • 3 Eigelb
  • 3 Eiweiß
  • 120g Zucker
  • 1 EL heißes Wasser
  • 75g Mehl
  • Puderzucker zum Bestäuben

Für die Löffelbiskuit die Eigelbe mit 70g Zucker und Wasser sehr schaumig schlagen. Das Eiweiß steif schlagen und die restlichen 50g Zucker einrieseln lassen. Das Mehl mit der Ei-Zuckermischung verrühren und etwa 1/3 des Eiweißes unterheben. Das restliche Eiweiß vorsichtig unterziehen. Die Masse in einen Spritzbeutel mit (grosser) Lochtülle füllen und die Biskuits auf ein, mit Backpapier belegtes Backblech, spritzen. Mit Puderzucker bestäuben und bei 160°C ca. 10- 15 Minuten backen. Danach noch einmal mit Puderzucker bestäuben. Et voilá!

LoeffelbiskuitsDer Erdbeerholunderblütenquark

  • 500g Magerquark
  • 250 ml Schlagrahm
  • 1 Pkt. Sahnesteif
  • etwa 70g Zucker
  • 1 EL Vanilleextrakt
  • Erdbeeren (Menge nach Gusto)
  • 1 guter Schuss Holunderblütensirup
  • Abrieb einer halben Zitrone (Bio)
  • 1 EL Zitronensaft

Den Magerquark mit allem- ausser dem Schlagrahm, dem Sahnesteif und den Erdbeeren- cremig rühren. Ich habe dazu den Handmixer genommen. Kurz kühlstellen.

Erdbeeren putzen und vom Grün befreien. Kleinschneiden und pürieren. Ich habe sie nur grob püriert, weil ich gerne auf Frucht beisse.
Den Quark nehmen und 2/3 davon mit den pürierten Erdbeeren vermischen. Schlagrahm mit dem Sahnesteif fest schlagen und mit dem restlichen Drittel Quark vermengen.

Nun 6 Gläser holen, die Löffelbiskuits etwas zerteilen und auf den Böden der Gläser schichten.

LöffelbiskuitUnd dann nach Lust und Laune schichten. Ich habe erst Erdbeerquark in die Gläser gefüllt und anschliessend den Rahmquark obendrauf gegeben.

Als Topping, habe ich ca. 2 Stunden vor Beginn, ein paar Erdbeeren kleingeschnitten und mit Zucker bedeckt ziehen gelassen. Dadurch haben sie etwas sirupartigen Saft gebildet. Beides zusammen, ist ein wunderstolzes Topping auf dem feinen Rahmquark.

Erdbeerholunderquark

 

 

Sieht das nicht wunderstolz aus? Ich hoffe, es schmeckt euch so fein, wie uns!

Lots of taste,

Euer Frl. Wunderstolz