Gastbeitrag: Champagnercheesecake für den wundervollen Backcircus

Gastbeitrag

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Cookie Dough NY Cheesecake Cookie Bars

New York. Weltstadt. Stadt, mit den meisten Einwohnern und den höchsten Lebenshaltungskosten der Vereinigten Staaten. Grösste Börse der Welt. Stadt der Galerien und Museen. Stadt, die niemals schläft. Und Stadt des NY Cheesecakes.

Der Unterschied eines NY Cheesecakes zu unserem deutschen Käsekuchen, ist schlichtweg die Füllung. Sie besteht nicht, wie in unseren Gefilden aus Quark, sondern aus cream cheese (Rahmfrischkäse). Und genau diesen Käse hat angeblich 1872, ein gewisser William Lawrence erfunden, als er in Chester (US-Bundesstaat New York) eigentlich den beliebten französischen Käse Neufchâtel nachzaubern wollte und aus Versehen etwas mehr Sahne zugab, als im Rezept angegeben. Einige Jahre später, kam genau dieser Frischkäse mit dem Namen „Philadelphia“ auf den Markt. Glaubt man den Überlieferungen, so erfand der gebürtige Berliner Leo „Lindy“ Lindemann, der seit 1921 am Broadway jüdische Spezialitäten verkaufte, Ende der 20er Jahre, den beliebten NY Cheesecake. Er hatte angeblich die Idee, „Philadelphia“ anstatt cottage cheese (Hüttenkäse) für den beliebten Käsekuchen zu verwenden.

Mir ist es ganz egal, wer den NY Cheesecake wie und wo erfunden hat- i’m just freakin‘ loving it!

Heute habe ich für Euch Schleckermäulchen eine NY Cheesecake Variante der unfassbar beliebten Cookie Bars gezaubert – Cake Crust & Topping aus Schokoladenkeksteig.

Cookie Dough NY Cheesecake Cookie Bars

Läuft Euch bei diesem Anblick auch das Wasser im Mund zusammen? Ja?

Cookie Dough NY Cheesecake Cookie BarsCookie Dough NY Cheesecake Cookie Bars

Dann wird’s Zeit für das Rezept!

Für den Keksboden (rechteckige Backform ca. 30×30):

  • 18-20 Schoko-Haferkekse
  • 8 EL Butter

Für den Cookie Dough:

  • 7 EL Butter
  • 120g brauner Zucker
  • 6 EL weisser Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Pkt. Bourbon-Vanillezucker
  • 170g Mehl
  • 100g gehackte, dunkle Schokolade (mind. 80% Kakaoanteil)

und für die Cheesecake-Füllung:

  • 500g Doppelrahmfrischkäse (ich habe Philadelphia genommen)
  • 60g Zucker
  • 2 Eier
  • 2 Pkt. Bourbon-Vanillezucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • Abrieb einer halben Zitrone (Bio)

und so wird’s gemacht:

Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen und die Backform ausfetten.

Für den Keksboden schmelzt die Butter und zerkleinert währenddessen in einem Gefrierbeutel die Kekse. Vermischt die Keksbrösel und die geschmolzene Butter und drückt die Masse auf den Boden Eurer Form. Nachdem Ihr ihn im Ofen 5 Minuten vorgebackt habt, lasst ihn auskühlen.

Mit dem Schneebesen des Handrührgeräts rührt nun die Butter mit dem braunen und dem weissen Zucker, dem Vanillezucker und dem Salz cremig. Mehl und die gehackte, dunkle Schokolade unterrühren, bis ein krümeliger Teig entstanden ist. Kurz naschen. Lecker! Beiseite stellen.

Nun nur noch den Frischkäse in einer separaten Schüssel mit dem Zucker, den Eiern und dem Vanillezucker verrühren, bis es für Euch cremig genug ist.

Und nun geht’s los: Verteilt die Hälfte des Cookie Dough auf dem vorgebackenen Boden. Anschliessend verteilt Ihr die Philadelphia Masse darüber und streicht sie etwas glatt. Zu guter Letzt nur noch den restlichen Cookie Dough, wie Streusel über die Frischkäsemasse verteilen und ab damit in den Ofen. Nach ca. 30 Minuten sind diese Bars mit Suchtfaktor fertig.

Cookie Dough NY Cheesecake Cookie Bars

Ich habe sie komplett auskühlen lassen und dann erst in 12 Bars geschnitten. Gekühlt, schmecken sie mir am Besten. Aber probiert selbst!

Habt Ihr schonmal so etwas Himmlisches gegessen?

Allerliebste Sonntagsgruesse und lot’s of taste vom

Frl. Wunderstolz

 

Nero e bianco – oder Crème Fraîche meets chocolate

Kennt ihr das? Alles ist erledigt. Die Hektik des Alltags liegt hinter Euch, die Füsse haben Feierabend und Ihr seid gemütlich dabei, den Abdruck Eures Allerwertesten in die Couch einzustanzen. Ihr lest. (In meinem Fall, war es ein die aktuelle LIVING AT HOME.) Und plötzlich fährt der Insulinspiegel Fahrstuhl. Nach ganz unten. Und unten angekommen ruft er beim Hirn oben an und brüllt: “ Pass ma uff! Sach den beiden Händen, wenn ich nicht ganz fix was Suesses bekomme, gibt’s einmal Schlechte Laune für ALLE – allet klar?“

Und schon wackelt ihr, wie an Marionettenstrippen inne Küche, ignoriert überhört des Hausherren verwunderte Frage à la „wohin??“ und zaubert was Fixes für den fiesen Launendiktator. Egal, wie spät es ist.

So passiert gestern abend… Zur Uhrzeit- kein Kommentar!

Ich hab mich dazu an dem vergriffen, was im Kühlschrank darum bettelte und heraus kam ein schmackofatz Crème Fraîche-Schoko-Cheesecake.

Creme Fraiche cheesecakeBild

Ihr braucht:

Für den Boden

  • 250g Kekse und 125g Butter (ich habe hier Schoko-Haferkekse genommen- ähnliche wie Grahams)

und für die leckerschmecker Füllung

  • 360 g Philadelphia
  • 300 g Crème Fraîche
  • 50 g Bitterschokolade
  • 40 g Quark
  • 3 EL Kakaopulver
  • 2 Eier
  • 40 g Zucker

Und so wird’s gemacht:

1. Stellt den Ofen auf ca. 175°C Ober/Unterhitze und fettet eine Springform gut ein.

2. Nehmt die Kekse, füllt sie in einen Gefrierbeutel und haut mit einem Nudelholz ordentlich drauf. Die Kekse müssen ganz kleingebröselt werden.

3. Butter in einem Topf schmelzen. Anschließend werden flüssige Butter und Krümel vermischt und auf den Boden der Springform gedrückt. Dann kommt die Springform kurz in den Kühlschrank.

4. In einer Schüssel erst einmal den Philadelphia mit dem Zucker verrühren. Danach Eier, Crème Fraîche und Quark hinzufügen und ebenfalls kurz cremig rühren. 1 Drittel der Füllung in eine kleine Schüssel füllen und mit dem Kakao mischen.

5. Schmelzt die Schokolade laaaangsam in einem Wasserbad. Wenn sie schön glatt und etwas abgekühlt ist, kommt sie zu Eurer Kakao-Frischkäsemischung und wird mit ihr verrührt.

6. Nun nur noch die Füllungen abwechselnd auf den Boden füllen (2 Löffel helle, 1 Löffel dunkle…usw) und ab in den Ofen. Tip: Damit der Cheesekake einigermassen grade backt und ohne Risse aus dem Ofen kommt, wickelt nasse Küchenrolle in Alufolie ein und legt sie, an den Seiten, um die Springform.

7. Je nach Ofen, sollte nach 50 Minuten der Kuchen dann fertig sein. Kommt er euch etwas zu flüssig vor? Ist nicht schlimm. Nach dem Abkühlen kommt er am Besten über Nacht in den Kühlschrank- dann ist er fest.

Bei mir kam mein Stück Cheesecake sofort nach etwas Abkühlzeit, für ca.15 Minuten in den Freezer. Ihr wisst ja: Der böse Insulinspiegel.

Lots of taste,

Euer Frl. Wunderstolz

 

 

 

Versöhnungskäsesahne

Es gibt Momente im Leben, die ziehen einem den Boden unter den Füssen weg. Einfach so. Und selbst, wenn man diese Momente hat kommen sehen, treffen sie einen trotzdem mit voller Wucht. Ich hätte diesen einen – meinen Moment – gerne verpasst. Ich habe alle freien Wünsche zu einem riesigen Wunsch zusammengefasst und dennoch wurde er nicht erhört. Ich hätte ALLES dafür gegeben.

Aber mit dem Leben, kann man einfach keinen Pakt schliessen. Es passiert einfach. In den letzten Monaten, liess mir das Leben einfach keinen Platz für meinen Blog. So ist das nunmal.

Nun bin ich wieder inspiriert und voller Tatendrang. Und weil ihr auch etwas davon haben sollt, habe ich euch etwas mitgebracht. Aktuell, habe ich sie gerade für die Betriebsfeier meiner besten Freundin machen dürfen. Für euch ist sie aber die

Versöhnungskäsesahne

Ein Traum.

Ein weisser Traum. Luftig, zarter Biskuit- erobert von leichter, fruchtiger Käsesahne.

Fangen wir mit dem Biskuit an. Ihr benötigt:

  • 120g Zucker
  • 3 Eiweiss und 3 Eigelb
  • 60ml Wasser und 60ml Öl (geschmacksneutral und hochwertig)
  • 150g Mehl
  • 1/4 Pkt. Backpulver

Ofen auf 180°C Ober/unterhitze vorheizen.

Zuerst mal den Zucker mit dem Eigelb schaumig rühren, Öl und Wasser beigeben, weiterrühren. Mehl mit Backpulver versieben und mit dem geschlagenen Eischnee unterheben. In eine gut gefettete Springform füllen (ich hab eine 26er genommen, weil ich ihn nur flach benötige) und ca. 15 Minuten backen. Die Stäbchenprobe wird hier obligatorisch. Und er sollte nur leicht angebräunt werden.

Biskuit

Lasst den Biskuit gut auskühlen. Anschliessend, könnt ihr ihn entweder aus der Springform lösen und einen Tortenring rumlegen, oder – so wie ich –  die Springform grad dranlassen und die Käsesahne direkt drauffüllen.

Für die Käsesahne benötigt ihr:

  • 500g Magerquark
  • 250g Rahmquark
  • 100g Zucker
  • 2 Pkt. Vanillezucker (bitte nur mit echter Bourbonvanille verwenden)
  • 0.5 Biozitrone (Abrieb und Saft davon)
  • 500ml Halbrahm
  • 1 kleine Dose Pfirsische (Frucht und Saft)
  • 4 Pkt. Sahnesteif

So wird’s gemacht:

Quark, Zucker, Vanillezucker, Saft und abgeriebene Schale der Zitrone in einer großen Schüssel mit dem Handmixer cremig rühren.

2 Pkt. Sahnesteif einrieseln lassen. Die abgetropften Pfirsiche kleinschneiden (evtl. 1 Pfirsichhälfte für die Deko zurücklegen) und vom abgefangenen Saft einen guten Schuss zur Quarkmasse dazugeben.

In einer 2. Schüssel den Rahm steifschlagen. Lasst hierzu die restlichen 2 Pkt. Sahnesteif einrieseln. Den Rahm und die Pfirsichstücke vorsichtig unter die Quarkmasse heben. Nun nur noch alles in die Springform füllen, glattstreichen und ordentlich kaltstellen. Ich habe die Torte eine ganze Nacht im Kühlschrank gelassen.

Kaesesahne

Am nächsten Tag, fahrt ihr mit einem flachen Messer um die Torte herum und löst sie aus der Springform.

Was jetzt noch folgt, ist reine Dekoarbeit und individuell. Ich habe Zartbitterraspel, Pfirsichstücke und Haselnusskrokant verwendet.

Voilá!

Lasst sie euch auf der Zunge zergehen… dieses leichte Wölkchen. Mmmmhhhhhhh… wunderstolz!

Kaesesahne-Fertig

Lots of taste,

Euer Frl. Wunderstolz

PS: Ich nehme übrigens mit dieser Käsesahne auch an der Aktion „Ich backs mir“, der wundervollen Claretti von Tastesheriff teil.

Wenn Aepfel heiss mit Quark verschmilzen….

dann ist das so ziemlich die beste Verbindung, die ein saftiger Apfel eingehen kann. Meinst Du nicht?

Klar, pur oder eingekocht ist der Apfel auch wunderbar. Hier im Hause Wunderstolz, verlangt man aber regelmässig eine heisse Lovestory zwischen Quark, Aepfeln und Streuseln. Und so kam es, dass ich am Sonntag dieses fantastische Rendez-vouz einleitete.

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Du möchtest auch ein“ mmmmmhhhhhhhh“ raunen? Hier kommt mein Rezept dazu!

Für den Boden und die Streusel:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter (geschmolzen)

Für die Apfel-Quark-Liaison:

  • 150 g Butter (handwarm)
  • 4 grosse Äpfel (ich habe Boskoop genommen)
  • nochmal 125 g Zucker
  • und noch 1 Pck. Vanillezucker
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone und 1 EL ihres Saftes
  • 2 Eier
  • 500g Quark (ob Mager- oder Doppelrahmstufe, spielt keine Rolle)
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver

Los geht’s:

Mische das Mehl,  bis auf 2 EL, mit dem Zucker, Salz und dem Vanillezucker.

In einem Topf langsam die Butter schmelzen und darüber gießen. Zutaten mir dem Knethaken zu Streuseln verarbeiten.

Restliches Mehl über die Streusel streuen und alles in der Schüssel durchschütteln. Eine Springform fetten und 2/3 der Streuselmasse als Boden fest andrücken. Den Rest der Streusel, stelle einen Moment beiseite. Heize den Ofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze vor.

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Nun kommen wir zur Füllung.

Butter schaumig rühren, Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale- und saft unterrühren.

Eier zufügen und die Masse cremig rühren. Quark (vorher in einem Tuch ausdrücken, damit er kein Wasser mehr hat) und Puddingpulver unterrühren. Quarkmasse beiseite stellen und ca. 4 grosse Äpfel schälen und rasch unter die Quarkmasse heben.

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Nun noch die Apfel-Quarkmasse auf dem Teig verteilen und die restlichen Streusel auf der Füllung rieseln lassen.

Bei mir wird nur die Hälfte bestreut, weil mein Herr Wunderstolz die Streusel „nicht braucht“. (O-Ton). Ich halte das für Streuselmobbing…. Nunja.
Bei 200 Grad ca. 45-50 Minuten backen.

Et voilà!

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Lass es Dir noch warm schmecken- gerne mit Schlagrahm oder einer Kugel Vanilleglacé.

Happy Tuesday and lots of taste!

Euer Frl. Wunderstolz